Es klopft an meiner Türe und meine alte Nachbarin will wissen, ob ich den Zettel an der Haustüre gelesen habe. „Ja“, sagte ich, „den habe ich da hingehängt, weil ich auf eine Lieferung warte und die Klingel kaputt ist.“

Eine dreiviertel Stunde später bin ich über das Leben der Frau Schuchkow informiert. Ihre Kindheit, hart aber lustig, ihre Kinder, der tote Ehemann, mit dem sie sich manchmal in der Wolle hatte und der so anders war als sie selbst, die weinerliche Schwester und der Krieg. Weiterlesen